Seenachtsfest Küssnacht

Sie war einst eine stattliche, von Rittern und Edlen bewohnte Burg. Heute ist sie eine faszinierende Ruine, die von historischen Zeiten zeugt.

Nach dem ältesten Urner Tellenspiel und der Überzeugung des Geschichtsschreibers Ägidius Tschudi, hatte der Vogt Gessler seinen Sitz auf der Burg zu Küssnacht gehabt. Seither sagt man nicht mehr die Burg Küssnacht, sondern die Gesslerburg. Sie diente beim Bau der Pfarrkirche als Steinbruch. Den Bedarf an Steinen deckte mancher auf der Ruine, die in ihrem eigenen Schutt ertrank, bis 1908 die Eidgenossenschaft den Burghügel ankaufte und ausgraben liess.

Die Funde entsprechen nicht dem üblichen Inventar von klein-adligen Landburgen, sondern bezeugen eine gepflegte, gehobene Wohnkultur und einen regen Warenverkehr mit dem Süden.

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